Warum fordert Herr Josef Hovenjürgen, MdL, nur 3 H Mindestabstand zur Wohnbebauung?

In seinem Redebeitrag "Windkraftanlagen" zur 107. Plenarsitzung vom 03.03.2016 stellt Herr Josef Hovenjürgen, MdL, die Situation in Nordrhein-Westfalen dar. In Minute 1:39 hebt er die aktuelle Situation von ungefähr 3 H Mindestabstand zwischen Windenergieanlage zur Wohnbebauung vor.

Warum fordert er – als stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen und als energiepolitischen Sprecher der CDU– nicht 5 H (wie seine Amtskollegen in Rheinland-Pfalz) oder gar 10 H (wie seine Amtskollegen in Sachsen bzw. Bayern) wenn er die fehlende Rechtssicherheit einfordert?

Jedoch würde diese Forderung sein eigenes, privates Investment und somit seine persönlichen Interessen gefährden, stehen doch "seine" Windenergieanlagen WEA1, WEA2 und WEA4 des Windparks Haltern Lavesum/ Sythen gerade einmal in einem Abstand von knapp 3 H zur nächsten Wohnbebauung.

Bei einer Rechtssicherheit von 5 H bzw. 10 H würde der Windpark Haltern Lavesum/ Sythen nicht errichtet werden können.

Warum erlaubt die CDU in NRW und auf Bundesebene, dass hier private Interessen den politischen Diskurs beeinflussen und die Position der Oppositionsrolle nachhaltig verändert?