Stellungnahme der WählerGemeinschaft Haltern e.V. zu "Jede klare Regelung ist gut"

Die WählerGemeinschaft Haltern am See e.V. gibt folgende Stellungnahme zu dem Artikel "Jede klare Regelung ist gut" der Halterner Zeitung vom 09.04.2016:

Es ist schon erstaunlich, wie schnell der Landtagsabgeordnete Herr Hovenjürgen seien Meinung zu Windrädern in Haltern am See geändert hat, nachdem er jetzt selbst zu den Investoren zählt. 2007 haben ihn noch hässliche Windräder in der Nachbarschaft sowie die Energiekosten-Verteuerung durch störende Anlagen geärgert. Heute auch als Mitglied des politischen Beirates des LEE (Landesverband erneuerbare Energien, ein Lobbyistenverband (?)) hört sich das alles schon ganz anders an. Jetzt, wo Herr Hovenjürgen selbst Windräder bauen will, möchte er die Wertschöpfung der der Region behalten.

Die Frage ist nur, in welche Taschen fließt diese Wertschöpfung.

Warum müssen 200 m hohe Windräder in seiner Nachbarschaft bis zu 400 m an bewohnte Häuser gebaut werden? Zur Rechtfertigung werden auch hier wieder Gutachten und die seit Jahren technisch völlig überholte TA-Lärm zitiert. Herr Hovenjürgen behauptet, dass niemand, der auf dem Land lebt oder dorthin zieht, einen Anspruch auf bauliche Unveränderlichkeit seiner Umgebung hat. Dies ist richtig. Nachdem aber Generationen das Land behutsam weiterentwickelt haben, braucht niemand dessen Zerstörung hinzunehmen [...]

Die Rechtsunsicherheit beim Bau von Windkraftanlagen hat in erschreckender Weise zugenommen. Die Windvorrangzonen in Haltern sind unter anderem vom OVG deshalb gekippt worden, weil der Regionalplan nicht den rechtlichen Anforderungen standhielt.

Als Vorsitzender des Regionalrates hätte Herr Hovenjürgen schon lange Gelegenheit gehabt, hier für Rechtssicherheit zu sorgen [...]

Update: Der vollständige Zeitungsartikel der Halterner Zeitung vom 13.04.2016:

Halterner Zeitung

Kudos für den Zeitungsartikel geht an den Pressespiegel von Hullern.