Stellungnahme der WählerGemeinschaft Haltern e.V. zu "Am runden Tisch ‚windige‘ Fragen klären"

Die WählerGemeinschaft Haltern am See e.V. gibt folgende Stellungnahme zu dem Artikel „Am runden Tisch ‚windige‘ Fragen klären“ der Halterner Zeitung vom 18.03.2017:

Windkraftausbau: „Stadt hat Kontrolle längst verloren“

„Im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss hat die WGH der Verwaltung Fragen zur derzeitigen Situation des Windenergieausbaues in Haltern am See gestellt. Ist das Fundament der repowerten Anlage an der Münsterstraße vollständig entfernt worden, warum sind die Zufahrten zu den Windrädern nicht, wie im Bebauungsplan festgelegt, als Schotterrasen ausgebildet, warum wurde kein Ersatzgeld für die Windräder im Windpark Haltern gezahlt? Außer Hinweisen, man sei nicht zuständig, erhielten wir keine brauchbaren Antworten.

Hier wird deutlich, dass die Stadt Haltern längst die Kontrolle über den Windkraftausbau in Haltern am See verloren hat. Will sie nicht länger nur auf dem Zaun sitzen und zusehen, wie sich die Halterner Landschaft allmählich in ein gigantisches Industriegebiet verwandelt, muss sie jetzt handeln. Nur der sofortige Einstieg in die Planung neuer Windkonzentrationszonen kann ein Stück Halterner Lebensqualität erhalten. Da hilft auch der populistische Antrag der Grünen, einen runden Tisch mit Umweltminister Remmel einzurichten, nichts. Herr Remmel, als Hauptverursacher der Waldzerstörung, wird Worten keine Taten folgen lassen und die Umwelt in Haltern nicht schonen.“