Pressemitteilung: Im Rechtsstreit wurde Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtes Gelsenkirchen eingelegt

Die Interessengemeinschaft Haltern am Gegenwind hat im einstweiligen Rechtsschutzverfahren Beschwerde eingelegt. Dieser Schritt wurde nach intensiver Prüfung der Beschlussbegründung durch die Kanzlei Kaldewei und in engster Abstimmung mit dem Kläger getroffen. Die Kanzlei Kaldewei und die Interessengemeinschaft Haltern am Gegenwind sind der Auffassung, dass dieser Beschluss zwingend überprüft werden muss und das OVG in vielen Kernpunkten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine andere Auffassung vertreten wird.

Im Ergebnis ist die Interessengemeinschaft Haltern am Gegenwind weiterhin zuversichtlich, die 9 Einzelgenehmigungen in der nächsten Instanz seitens des OVG aufheben zu können. Erstaunlich und überraschend ist für die Interessengemeinschaft Haltern am Gegenwind der plötzliche Rückzug des BUND, den der Landesvorsitzende in der Presse mitgeteilt hat. Bei dem Ende 2016 einberufenen Vor-Ort-Termin haben die BUND Vertreter nach unserer Information den Beteiligten den Weg vor das OVG unmissverständlich angekündigt!

Hier stellt sich nun unmittelbar die Frage, was hat zu dieser Kehrtwende geführt und warum hat der BUND die nachgewiesenen erheblichen artenschutzrechtlichen Bedenken und die aussichtsreiche jur. Position gegen das WEA1 verworfen?! Aus Sicht der Interessengemeinschaft Haltern am Gegenwind ist dieser Umstand zwar sehr bedauerlich, aber vor allem extrem beängstigend! Schürt er doch Befürchtungen, dass hier möglicherweise politische Einflussnahmen hinter den Kulissen eine Rolle gespielt und zu dem Entschluss des BUND geführt haben könnten.