Halterner Zeitung vom 29.06.2017

Die Halterner Zeitung berichtet in Ihrem Artikel "Fünf Flächen für die Windenergie" aus Ihrer Ausgabe vom 29.06.2017 über den 19. Sitzung des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses vom heutigen Tag.

Heute im Ausschuss

Die Verwaltung bringt das Verfahren für die Ausweisung neuer Windvorrangzonen in Gang. In der heutigen Sitzung des Ausschusses Stadtentwicklung/ Umwelt legt sie den Einstieg zur Entscheidung vor. Grundlage ist die Potenzialanalyse des Büros Freese, wonach die Hohe Mark größter Potenzialraum ist.

„Wir folgen der Zusage an die Politik“, erklärte vorab Baudezernentin Anette Brachthäuser gegenüber der Halterner Zeitung. „Die Verwaltung hätte gern noch gewartet, da die neue Landesregierung die Gesetzeslage ändern will.“ Die CDU-FDP-Koalition plant, den Mindestabstand von Windrädern zur Wohnbebauung auf 1500 Meter auszudehnen und den Wald nur in Teilen statt ganz für Windenergie zu öffnen.

Sechs Gebiete werden als Potenzialfläche in Haltern artenschutzrechtlich untersucht (soweit noch nicht geschehen): West 1 (Hohe Mark mit Eppendorf und Lavesum), West 2 (Holtwick), West 3 (Bergbossendorf und Waldgebiet zwischen B 58 und A 43), Mitte 1 (Sythen/Lavesum), Mitte 2 (Lavesum), Ost (Hullern). Angebote für Gutachten sollen in diesem Jahr eingeholt, Aufträge mit Rücksicht auf die Stadtfinanzen erst 2018 erteilt werden. „Das Verfahren wird drei Jahre dauern und etwa 120 000 Euro kosten“, so Anette Brachthäuser. esc

Die öffentliche Sitzung beginnt heute (29. Juni 2017) um 17.30 Uhr im Neuen Rathaus, Dr.-Conrads-Straße 1.