Halterner Zeitung vom 23.03.2017

Die Halterner Zeitung berichtet online über Ihren Artikel “Rat befasst sich mit der Einrichtung von Windvorrangzonen” aus Ihrer Ausgabe vom 23.03.2017.

Welche Strategie ist die richtige?

Das Thema Windenergie sorgt in Haltern zurzeit für jede Menge Gesprächsstoff. Heute (23. März) wird sich der Rat auf Antrag der SPD mit der Planung und Ausweisung von Konzentrationszonen für Windenergieanlagen (WEA) beschäftigen. Die SPD-Fraktion macht sich für ein solches Vorgehen stark. Die öffentliche Sitzung des Rates beginnt um 17.30 Uhr im Ratssaal an der Dr.-Conrads-Straße 1.

Im Haupt- und Finanzausschuss, der am letzten Dienstag tagte, reagierte Baudezernentin Anette Brachthäuser auf eine Stellungnahme der WGH-Fraktion, die der Verwaltung unter anderem vorwarf, die Kontrolle über den Windkraftausbau verloren zu haben (Halterner Zeitung von Dienstag, 21. März). Zu den kritischen Fragen der WGH erklärte Anette Brachthäuser, dass die Verwaltung den kompletten Rückbau des Fundamentes an der repowerten WEA an der Münsterstraße mit Fristsetzung einfordern werde. Darüber werde im nächsten Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss berichtet. Zufahrten zu WEA seien als verdichtete Flächen genehmigt worden, obwohl sie im Bebauungsplan als Schotterrasen zur Erschließung und Wartung der Anlagen festgesetzt waren. Es habe sich aber herausgestellt, dass die Tragfähigkeit nicht ausreichend gegeben gewesen sei. Diese Maßnahme sei bei der Bilanzierung der Biotopwerte berücksichtigt worden. Die WEA in Lippramsdorf, Lavesum und Sythen seien gemäß Windenergieerlass 2011 genehmigt und mit ökologischen Maßnahmen auf dem Halterner Stadtgebiet ausgeglichen worden. Die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes durch Zahlung von Ersatzgeld gelte erst seit dem Windenergieerlass 2015.

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