Halterner Zeitung vom 06.03.2017, Leserbrief

Die Leserin Gabriele Engicht nimmt Stellung zu den Leserbriefen zum Thema Windräder und Tourismus – u.a. von Eva Hoffmann (25.02. und 02.03.2017) und Jörg Banach (28.02.2017) der Halterner Zeitung in der Ausgabe vom 04.03.2017:

Wildwuchs muss ein Ende haben

Energiewende ja, doch auf das Wie kommt es an! Ich kann mich dem Inhalt der Briefe von Frau Hoffmann nur voll anschließen. Was gibt es da nicht zu verstehen? Hier ging es ausschließlich um zwei konträre Planungen, die nicht vereinbar sind. Eine reine Steuergeldverschwendung!

Unter Ihren Brief, lieber Herr Banach, hätte mein damaliger Deutschlehrer „Thema verfehlt!“ geschrieben. Denn von Atomkraft war gar keine Rede!

Auf der einen Seite die großzügige Planung von Windenergie, auf der anderen Seite ein „touristisches Konzept“. Hier weiß anscheinend die eine Hand nicht, was die andere tut! Was glauben diese Planer eigentlich, welches Ergebnis dabei herauskommt? Energiewende ja, doch nicht durch planlos gesetzte Windräder in Naherholungsgebiete!

Ein Besucher aus dem Ruhrgebiet begrüßte mich kürzlich mit den Worten: „Willkommen in ‚Monstersum‘! Was ist denn hier in Lavesum passiert? Ist ja schrecklich anzusehen! Habt Ihr Euch denn nicht gewehrt?

Der Wildwuchs von Windrädern muss ein Ende haben!

Wir haben das Glück, in einer Gegend zu leben, wo es noch eine intakte Natur gibt, die schützenswert ist. Wenn überall diese Monsterräder hineingequetscht werden, dann werden bald die geschredderten Vögel vom Himmel fallen. Und gesundheitliche Beeinträchtigungen bei uns Menschen werden sich in der Zukunft zeigen. „Schlechtding“ braucht Weile! Auch wenn sich eine Grünen-Ratsfrau heute noch gesund fühlt!